close
reisebranche

Dear Travel Agent,

Hotel dei Borgognoni is constantly looking for new ideas and proposals. Please feel free to contact us directly if you would like to start a collaboration with us. Any suggestions will be analyzed with the utmost seriousness in order to establish a new relationship of trust by ensuring a mutual cooperation.

To book directly with Hotel, please contact our Reception Office by:
info@hotelborgognoni.it
fax 0039 06 69941501

Alternatively you can use the GDS channels: UTELL (UI)

SABRE    UI 21823
AMADEUS  UI ROMDEI
APOLLO/GALILEO   UI 22274
WORLDSPAN    13980

Verfügbarkeit online prüfen
check in
 
check out
 
zimmer
n. zimmer
raucher
  Secure site by  

Das Hotel dei Borgognoni befindet sich in der ruhigen obwohl zentralen Via del Bufalo, die ihren Namen dem großartigen Palazzo der gleichnamigen Familie verdankt. Die Del Bufalos, aus der Toskana stammend, hatten sich hier bereits im 13. Jahrhundert niedergelassen und sehr zur Entwicklung der Stadt beigetragen, im Insbesonderen zur Entstehung der in jenen Jahrhunderten errichteten Wasserbauten. So ist es kein Zufall, daß die Straße ursprünglich nach dem Kanal Via della Chiavica del Bufalo genannt war: sie durchquerte nämlich das zwischen dem Trevi-Brunnen und der Spanischen Treppe liegende Areal, wo ein aus großen Bögen bestehender, heute halb vergrabener Aquädukt Rom mit Frischwasser versorgte.

Der heutige Palazzo Del Bufalo ist im 17. Jahrhundert auf den Grundmauern einer Fabrik des 16. Jahrhunderts entstanden.

In der Umgebung befand sich auch der große Garten der Villa der Del Bufalo, den ein Landhaus mit herrlichen a fresco bemalten Fassaden, ein mit Felsen und seltenen Muscheln dekorierter Brunnen, zahlreiche Statuen und kostbarer Marmor schmückten. Der Garten ist am Ende des 19. Jahrhunderts vollkommen zerstört worden, und das Landhaus aus dem 16. Jahrhundert ist mit dem Bau der Via del Tritone abgerissen worden, um an den Seiten dieser Straße neue Gebäude errichten zu können.

Das Wappen und der Name des Hotels lassen sich auf die burgundische Bevölkerung zurückführen, die seit dem 15. Jahrhundert in diesem Teil der Stadt um Piazza San Silvestro herum lebte. Infolge des abendländischen Schismas sind nämlich viele Fremde aus den Ländern der christlichen Welt nach Rom gekommen, wo sie in der Regel im gleichen Stadtviertel zusammen kamen und sich in Bruderschaften vereinigten. Besonders zahlreich waren vor allem die Burgunder aus der Franche-Comté, eine an die Schweiz grenzende Region im östlichen Burgund, die sich im Jahre 1477 als Freigrafschaft vom eigentlichen Burgund gelöst hatte. In Rom haben diese Burgunder eine zahlreiche und lebhafte, aus Händlern und Bankiers bestehende Gemeinschaft zum Leben erweckt, die sich um den Corso herum niedergelassen hatte (nach ihnen ist die Via Borgognona benannt).

Im Jahre 1650 versammelten sich die Burgunder im Oratorio della Purificazione (heute nicht mehr vorhanden), das in der Nähe der Banchi Vecchi lag und der Bruderschaft der Vier Französischen Nationen gehörte. Die Burgunder schlossen sich jedoch später in eine eigene nationale Bruderschaft zusammen, die gemäß dem weit verbreiteten Brauch ihres Ursprunglandes unter der Schirmherrschaft der Hll. Andreas und Claudius und der Unbefleckten Jungfrau Maria stand. Ihr neuer Sitz wurde die kleine Kirche der Bernardini Reformati, nahe Piazza San Silvestro, wo die Gemeinschaft viele Wohnhäuser und Werkstätte, im Insbesonderen Drechsler- und Uhrmacher-Werkstätte, errichtete.

Im 18. Jahrhundert erteilte der Papst den Burgundern Roms die Erlaubnis, die Kirche neu zu bauen und sie ihren burgundischen Schutzheiligen zu widmen, womit sie ihre Anwesenheit in diesem Stadtteil endgültig besiegelten.

Das Hotel dei Borgognoni befindet sich in dem Palazzo aus dem 19. Jahrhundert, der einst den Geschwistern Farmiento gehörte, die nach 1870 seine Restaurierung veranlaßten und ihn auf dieselbe Höhe der zwei benachbarten Gebäude brachten.

Auch heute noch hält das Hotel an der Jahrhunderte alten Philosophie und Tradition fest, indem es damalige Zeiten widerspiegelt, die nicht untergehen wollen und nicht untergehen dürfen, obwohl es stets mit dem Puls der Zeit geht.